Futtermilben

Bei Futtermilben oder Vorratsmilben handelt es sich um kleine Spinnentiere, die verwandt mit den Hausstaubmilben oder Bettmilben sind. In der Regel ist das Vorkommen natürlich und meistens nicht besorgniserregend. Futtermilben findet man oftmals im Trockenfutter, sie kommen aber auch im Staub von Häusern und Wohnungen vor. Nachfolgend erfahren Sie die wichtigsten Dinge über Futtermilben und erhalten Tipps und Tricks zur Bekämpfung der lästigen Parasiten.

Merkmale und Vorkommen der Futtermilbe

Sie verfügen über einen oval förmigen Körper mit haarigen Borsten und insgesamt acht Beine. Milben sind widerstandsfähig, sie bevorzugen Temperaturen von 23-26 °C und etwa eine Luftfeuchte von 80 %.

Futtermilben zählen zu den Vorratsmilben, diese werden in zwei Unterarten geteilt, welche als „Glycyphagidae“ und als „Acaridae“ bezeichnet werden. Die Milben erreichen eine Größe von ca. 300-600 µm. Diese Milben kommen in erster Linie in nährstoffreichen Bereichen wie Getreide, Futtermitteln, Mehl, Körnern, Heu und in Ställen vor. Die Tiere wurden aber auch auf Käse, in Möbelstücken und im Staub von Wohnungen und Häusern gefunden. Sowohl im Futter von Hunden als auch im Futter von Katzen kann der Befall bereits vor der Herstellung stattfinden. Und zwar dann, wenn die Grundstoffe bereits verunreinigt sind. Doch auch während der Produktion, der Lagerung und auch zu Hause nisten sich rasch Futtermilben ein, wenn die Futtermittel nicht luftdicht verpackt sind.

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Aufgrund der Tatsache, dass sie sehr überlebensfähig sind, können sie auch fernab dieser Bedingungen längere Zeit überleben. Erst bei einer Luftfeuchte von weniger als 55 % trocknen die Parasiten aus. Futtermilben gehören zu den Arten von Milben, welche in erster Linie im Umgebungsbereich von Tieren oder Menschen leben. Allerdings leben sie nicht auf diesen selbst. Obwohl diese kleinen Tierchen keinerlei Grund zur Besorgnis sind, treten immer wieder Allergien gegen Futtermilben sowie Hausstaub bei Haustieren auf. Diese Allergien werden von den Milben selbst und den Eiweißbestandteilen der Exkremente hervorgerufen.

In Hundefutter können sich Milben verstecken
Foto: Chalabala via Twenty20

Wo kommen Futtermilben vor

Die kleinen Spinnentiere leben überall, wo es Lebensmittel gibt oder solche verarbeitet werden. Mit dem bloßen Auge sind sie meistens nicht zu erkennen, da sie so winzig sind. Einen Befall erkennt man oftmals am sogenannten Milbenstaub. So nennt man den staubähnlichen Kot der Tiere. Die Milben können bereits im Rohstoff der Futtermittel in die Betriebe der Hersteller eingeschleppt werden. Besonders in Getreide sind sie oftmals zu finden.

Auch bei der Verarbeitung oder der Abfüllung kann eine Kontamination durch Mehl- oder Staubreste im Betrieb vorkommen. Am problematischsten jedoch ist die Unterbringung des Trockenfutters beim Tierhalter. In jedem Haushalt gibt es Futtermilben. Steht der geöffnete Futtersack zu lange offen oder ist er aus Papier hergestellt, gelangen die Futtermilben schnell hinein.

Tipp: Geben Sie regelmäßig etwas Kokosöl in das Tierfutter (ca. 1 Teelöffel). Das fördert nicht nur den Haarwuchs, sondern stärkt auch die Abwehrkräfte von Innen. Außerdem mögen Milben den Geruch von Kokosöl nicht.

Futtermilben erkennen und die Symptome richtig deuten

Wenn ein Tier an einer Allergie gegen Futtermilben leidet, zeigen sich unterschiedlichste allergische Reaktionen. Besonders die Tierhaut zeigt, wenn es dem Tier nicht gut geht. Bei einer Allergie stellt sich ein unangenehmer Juckreiz ein. Das Tier kratzt sich heftig und es kann durchaus vorkommen, dass sich die Hautoberfläche entzündet. Der Tierarzt wird eine Untersuchung des Blutes vornehmen, kann aber auch einen Intrakutantest durchführen.

Dabei handelt es sich um einen Allergietest, bei dem die Allergene in die obere Schicht der Haut eingebracht werden. Somit ist dieser Test dem Allergietest bei einem Menschen sehr ähnlich. Da viele Arten von Milben eng verwandt sind, ist es allerdings schwierig zu bestimmen, ob eine Reaktion gegen Hausmilben oder Futtermilben vorliegt. Auch aus diesem Grund ist die Vorbeugung immens wichtig.

Zahlreiche Hunde sind von Allergien befallen, ohne dass die Halter etwas davon mitbekommen. Die Symptome sind leider nicht wirklich eindeutig. Das gilt auch für die Allergie gegen Futtermilben. Wund gekratzte Stellen am Körper des Tieres, die vom häufigen Kratzen herrühren, können einerseits auf Probleme mit der Haut schließen lassen. Die Ursache kann jedoch eine Allergie auf Futtermilben sein. Um zu sehen, ob es sich tatsächlich um die kleinen Parasiten handelt, auf die der Hund allergisch reagiert, sollten Sie Ihren tierischen Freund beobachten.

Entzündungen der Oberhaut, Juckreiz und auch Ausfall der Haare können ein Hinweis auf eine Vielzahl von Allergien sein. Bei einer Allergie gegen Futtermilben kommen aber oftmals zusätzliche Symptome hinzu. Nämlich Magen-Darm-Schwierigkeiten wie Durchfall und Erbrechen sind eindeutige Zeichen dafür, dass der Hund allergisch auf Futtermilben reagieren könnte. Dass die Tiere nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich eine Reaktion zeigen, liegt daran, dass Futtermilben durch die Nahrung vom Tier aufgenommen werden.

Wie kann Futtermilben vorgebeugt werden

Vorbeugen ist überaus wichtig, wenn man das Tier vor Futtermilben beschützen möchte. Wenn der Tierarzt eine allergische Reaktion bestätigt:

  • Sollte offenes Futter entsorgt werden
  • Sollten Maßnahmen der Hygiene täglich durchgeführt werden
  • Sollte Hundefutter niemals neben der Nahrung für Menschen lagern
  • Sollten Verpackungen stets luftdicht verschlossen werden
  • Sollten Sie immer einen neuen Löffel für die Entnahme des Futters verwenden
  • Sollte Futter nie lange offenstehen
  • Sollten Sie unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum des Futters achten
  • Sollte der Futternapf jeden Tag gereinigt werden, genauso der Wassernapf
  • Sollten Tierbesitzer hochwertiges Futter verwenden, bei dem der Produktionsprozess gut überwacht wird, denn Futter von besserer Qualität enthält seltener Futtermilben
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