Krätzmilben

Krätze

Bei Krätze handelt es sich um eine ansteckende Erkrankung der Haut, die durch Krätz- oder Skabiesmilben ausgelöst wird. Diese Milbe dringt in die Hautoberfläche ein und pflanzt sich dort fort. Der für diese Erkrankung typische Juckreiz entsteht. Nachfolgend weitere Informationen über Krätzmilben.

Was sind Krätzmilben

Krätzmilben beim MenschDie Milben sind nur winzig klein (etwa 0,3 bis 0,5 mm), können aber, wenn man genau hinblickt, bereits mit dem bloßen Auge als rötlich-braune Punkte gesehen werden.

Die Krätze ist ein ansteckender, stark juckender Ausschlag der Haut, der ausschließlich beim Menschen vorkommt. Verantwortlich dafür ist die Krätzmilbe, ein kleiner Parasit, der zu den Spinnentieren gezählt wird. Die Krätzmilbe wird in erster Linie durch engen Hautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen und pflanzt sich auf der Oberfläche der Haut fort.

Während die Männchen gleich nach der Begattung sterben, graben die Weibchen mit den kräftig ausgebildeten Mundwerkzeugen Gänge in die oberste Hautschicht, die Hornhaut. In den einige Millimeter langen Gängen leben die Weibchen für etwa vier bis sechs Wochen und legen jeden Tag bis zu vier Eier ab. Aus diesen schlüpfen schon nach wenigen Tagen die Larven, die sich innerhalb von vierzehn Tagen zur nächsten geschlechtsreifen Generation von Milben entwickeln.

Wen befallen Krätzmilben

Krätzmilben befallen ausschließlich Menschen und zwar auf mehrere Arten:

– Hautkontakt: Da sich diese Milben nur langsam bewegen können, muss der Kontakt auf großer Fläche und intensiv über einen längeren Zeitraum hinweg geschehen, etwa fünf bis zehn Minuten lang. Kurze Berührungen, etwa das Schütteln der Hände, reichen für eine Kontamination nicht aus. Das Risiko steigt mit der Zahl der Milben auf der Fläche der Haut.

– Gegenstände: Theoretisch ist eine Übertragung von diesen Milben über die Bettwäsche, über Wolldecken und die Kleidung möglich. Außerhalb der Haut überlebt diese Art von Milben in unserem Klima üblicherweise nicht länger als zwei Tage.

Symptome von Krätzmilben

Der Zeitraum zwischen der Ansteckung und einem ersten Anzeichen der Krankheit beträgt etwa zwei bis sechs Wochen. Der übliche Juckreiz beginnt etwa einen Monat nach der Kontamination. Die befallenen Stellen der Haut sind deutlich gerötet und es bilden sich Knötchen. Ab und zu brennt die Haut oder es entwickeln sich kleine Bläschen. Die Symptome verstärken sich oftmals, wenn man kratzt.

Die Symptome der Skabies:

  • Brennen und starker Juckreiz der Oberhaut
  • Entstehung von Rötungen
  • Auftreten von Bläschen
  • Entstehung von Knötchen
  • Auftreten von Krusten

Kratzen Sie keinesfalls an den Stellen. Das kann die Beschwerden deutlich verstärken und in weiterer Folge zu Entzündungen und zur Bildung von Schuppen oder Krusten führen. Auch kann eine bakterielle Infektion entstehen. Bakterien dringen in die Stellen der Haut ein, diese entzünden sich. Im schlechtesten Fall kann es zu einer Sepsis, einer Blutvergiftung kommen.

Wie kann man die Krätzmilbe bekämpfen

Um die Krankheit wieder loszuwerden, muss man die Milben sowie sämtliche Larven und Eier abtöten. Dies gelingt mithilfe einer Salbe oder mit Tabletten. Oft reicht das Eincremen des Körpers aus, um die Krätze zu beenden. Salben mit Wirkstoffen wie zum Beispiel Permethrin oder Ivermectin sind ähnlich effektiv und arm an Nebenwirkungen wie Ivermectin-Tabletten.

Liegt ein Befall von diesen Milben vor, reicht das Waschen der Wäschestücke bei 65 Grad Celsius, um den Parasiten zu töten, weil die Milben eine Temperatur von 50 Grad Celsius nicht überleben. Empfehlenswert ist es, sämtliche Kleidungsstücke zu waschen, die in Kontakt gekommen sein können.

Verfügt man über einen Trockner, kann man die betroffenen Kleidungsstücke für eine Stunde in den Trockner geben, da dieser mit einer Temperatur von 85 bis 125 Grad Celsius arbeitet.

Nach nur wenigen Tagen der Behandlung sind die Krätzmilben dann abgestorben. Weil die Symptome jedoch nicht durch die Milben hervorgerufen werden, sondern durch das menschliche Immunsystem, kann der Juckreiz noch mehrere Wochen hinaus anhalten.

Silberkraft Milbenspray Matratzen und Polster 500ml, naturinspirierter Milbenschutz mit Geraniol, hilfreiches Anti-Milben-Mittel, gegen Hausstaubmilben, Milbenbezug Alternative, mit Zitronen-Duft
  • ✅ MILBENSTOPP MIT SOFORTWIRKUNG - Unser Anti-Milbenspray beseitigt Milben, Hausstaubmilben und Milben im Bett, Matratze und anderen Textilien und bekämpft somit Ursachen für Hausstaub-Allergien.
  • ✅ ANGENEHMER GERUCH - Unser Milben-Spray sorgt für einen angenehmen Geruch nach Zitrone und bietet dir eine Top-Alternative zu herkömmlichen Mitteln mit Permethrin.
  • ✅ TEXTIL-FREUNDLICH - Das Milbenspray ist auf Wasserbasis und hinterlässt keine Flecken auf Oberflächen und Textilien. Es wird dennoch empfohlen, das Spray an sensiblen Stellen erstmal anzutesten.
  • ✅ OHNE PERMETHRIN - Wir setzen bewusst nicht auf Permethrin (Nervengift) oder ähnliche Stoffe. Unser Spray erfordert im Gegensatz zu anderen Produkten keine Gefahrensymbole und Dekontamination nach der Anwendung.
  • ✅ QUALITÄTSGARANTIE: Qualitätsprodukt hergestellt in Österreich. Wir bieten 365 Tage Geld-zurück-Garantie und eine 90 Tage Bestpreis Garantie.

Übertragung von Krätzmilben

Die Krätze wird bei einem körperlichen Kontakt mit befallenen Menschen übertragen. Ein Risiko für eine Ansteckung ist am größten, wo Personen sehr eng miteinander zusammenleben. In Kindergärten und in Schulen, aber auch im Krankenhaus und Pflegeheim oder in Hotels mit einem schlechten Hygienestandard sind die Chancen für einen Krätzmilbenbefall am höchsten.

Die Infektion wird oftmals erst nach längerer Zeit entdeckt, denn erst dann kommt es zu einem juckenden Hautausschlag. Der Juckreiz ist vor allem in der Nacht kaum zu ertragen.

Wie beuge ich Krätzemilben vor

Allgemein gegen Krätze vorzubeugen ist nicht so einfach. Ausreichende Körperhygiene und Pflege der Haut sind zu empfehlen, haben wahrscheinlich nur einen geringen Einfluss auf das Risiko der Ansteckung.

Längere enge Körperkontakte zu vermeiden ist nur dann sinnvoll, wenn man sicher Bescheid weiß, dass jemand kontaminiert ist. Meistens findet eine Übertragung dann statt, wenn die befallenen Personen noch gar keine Symptome aufweisen.

Betroffene können andere beschützen, wenn sie sich rechtzeitig Therapien unterziehen. Das empfiehlt sich auch für all jene Personen, die längeren Hautkontakt zu erkrankten Personen haben. Diese sollten sich fachlich beraten lassen.