Hausstaubmilben

Hausstaubmilben in der Matratze

Hausstaubmilben zählen zur Klasse der Spinnentiere. Mit dem bloßen Auge sind Hausstaubmilben nicht zu erkennen. Mit 0,1 bis 0,5 mm Größe bewegen sie sich ungesehen über unsere Matratzen und Polstermöbel. Nachfolgend weitere Informationen über Hausstaubmilben.

Was sind Hausstaubmilben

HausstaubmilbenHausstaubmilben kommen in jedem Haushalt vor, der in einer Höhe bis zu 1.500 m über dem Meeresspiegel liegt. Die Verursacher der Hausstaubmilbenallergie sind nicht die Milben selbst, sondern die winzigen, eiweißhaltigen Kotballen der Parasiten.

Diese gelangen in den Hausstaub, treffen auf diese Art und Weise auf die Schleimhäute der Augen und Atemwege und kommen so mit der menschlichen Haut in Kontakt. Bei manchen Menschen können diese eiweißhaltigen Kothäufchen eine Überempfindlichkeitsreaktion hervorrufen.

Hausstaubmilben selbst sind aber völlig harmlos. Sie übertragen üblicherweise weder Krankheiten noch schaden sie dem Menschen. Doch der Kot ist einer der folgenschwersten Allergene in Innenräumen. Etwa 4,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an einer Hausstauballergie.

Lebensraum von Hausstaubmilben

Das Bett ist der geeignete Lebensraum für diese Art von Milben. Dort findet man sie auf dem Kopfkissen, den Decken und vor allem auf der Matratze. Denn die Lebensbedingungen in einer Bettstatt sind für diese Art von Milben optimal. Es ist angenehm warm und die Luftfeuchtigkeit passt, da der Mensch während dem Schlafen bis zu 0,5 Liter Flüssigkeit abgibt (durch den Atem und den Schweiß).

Neben der Luftfeuchtigkeit von 75 bis 80 Prozent und regelmäßigen 25 bis 30º C offerieren wir Millionen von Milben auch noch ihre Lieblingsmahlzeit, nämlich Hautschuppen. Etwa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert ein Erwachsener jeden Tag.

Milbenkot als Allergieauslöser

Eine Hausstaubmilbe verursacht an sich noch keine allergischen Reaktionen. Vielmehr sind es Bestandteile von Eiweiß im Kot der Tiere, die bei Menschen Allergien auslösen können. Eine solche Milbe produziert jeden Tag etwa zwanzig Kotkügelchen. Im Laufe des kurzen Lebens hinterlässt sie etwa das 200-fache ihres Körpergewichtes an Exkrementen.

Nach den Pollen von Blüten ist der Kot von Milben der zweithäufigste Auslöser einer Allergie. Schon ein Gramm Staub kann mehr als 250.000 Kügelchen Kot enthalten. Textilen und andere Gegenstände können folgendermaßen von Milben befreit werden:

  • wenn sie in der Maschine eine Stunde lang bei 60º C behandelt werden
  • wenn sie für einen Zeitraum von 24 Stunden in eine Kühltruhe gelegt werden

Symptome Hausstauballergie

Zahlreiche Menschen reagieren allergisch auf Hausstaubmilben, ohne dass eine solche Allergie Beschwerden bereitet. Bei einem Teil der Betroffenen macht sie sich aber mit typischen Symptomen bemerkbar.

Während der Wintermonate leiden Personen mit einer Allergie auf Hausstaubmilben meist mehr als in der warmen Jahreszeit. Denn während des Sommers vermehren sich die Milben, da die Lebensbedingungen für sie ideal sind.

Zu den Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie können zum Beispiel gehören:

  • eine verstopfte Nase, Niesattacken
  • juckende, tränende oder gerötete Augen
  • schweres Atmen oder pfeifende Geräusche beim Atmen
  • in seltenen Fällen Juckreiz, Rötung der Haut und Auftreten von Quaddeln

Hausstaubmilben erkennen und bekämpfen

Die Beschwerden beim Befall von Hausstaubmilben treten meist ganzjährig auf. Dem Vermehrungszyklus der Milbe entsprechend sind Spitzen in den Übergangsperioden von Herbst zum Winter und vom Winter zum Frühling zu erwarten.

Es ist kaum machbar, die Milben vollkommen aus dem Haushalt zu entfernen. Die Anzahl lässt sich aber durch folgende Maßnahmen deutlich reduzieren:

  • Die Matratze und das Bettzeug mit Milben undurchlässigen Bezügen überziehen.
  • Waschen Sie die Bettwäsche regelmäßig bei 60 Grad Celsius.
  • Die Bettwäsche wöchentlich wechseln.
  • Hausstaubmilben mögen keine kalte, trockene Luft. Lüften Sie deshalb jeden Tag und vermeiden Sie Luftbefeuchter.
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Hausstaubmilben Spray im Ökotest

Milbenspray – Segen oder Fluch? Wirken Milbensprays oder richten sie Schaden an? Die Einrichtung Ökotest prüfte Milbensprays auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit. Auf einer wissenschaftlichen Grundlage müssen die Hersteller ihre Aussagen ja wohl tätigen. Denkt man sich – doch die Realität sieht anders aus.

Insbesondere befand Ökotest, dass Laborbedingungen einer Petrischale, nicht die Realität eines mit Daunendecken und Kissen bestückten Bettes widerspiegeln. Beim Prüfkriterium „Wirksamkeit belegt“ bestehen diese Sprays gleichermaßen nicht und bekommen ein klares „Nein“.

Tipp: Statt auf teure Antimilben Mittel zu setzen, probieren Sie doch mal unsere Hausmittel aus.

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Hyposensibilisierung

Reichen diese Maßnahmen nicht, kommt eine sogenannte Hyposensibilisierung in Betracht. Diese wird auch als spezifische Immuntherapie, als Desensibilisierung oder Allergie Impfung genannt. Der Mediziner spricht von Allergen-Immuntherapie mit einem Hausstaubmilben-Präparat.

Betroffene können jederzeit mit einer solchen Therapie beginnen, da die Allergie das ganze Jahr über auftritt. Ziel ist, dass sich der menschliche Körper an die gefährlichen Stoffe gewöhnt und diese entsprechend toleriert. Das Immunsystem bildet dann schützende Antikörper.

Im Prinzip stehen zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung:

  • Subkutane Hyposensibilisierung Immuntherapie (SCIT)
  • Sublinguale Hyposensibilisierung Immuntherapie (SLIT)

Im ersten Fall spritzt der Mediziner die Allergenlösung zu Beginn jeder Woche unter die Haut. Während dieser Anfangsphase steigert er die Dosis von Mal zu Mal, bis die Höchstmenge erreicht ist.

Im zweiten Fall bekommt der Patient den allergen wirkenden Stoff in Form einer besonderen Tablette oder einer Tropfenlösung, welche der Betroffene selbst unter die Zunge legt, beziehungsweise tropft.