Vogelmilben

Die Rote Vogelmilbe zählt zu den am häufigsten zu findenden Parasiten nicht nur an Vögeln, sondern auch an Mensch und Tier. Die blutsaugenden Tierchen verursachen juckende Stich-Quaddeln und können auch Krankheiten übertragen. Wegen ihrer Lebensweise sind sie aber nur schwer zu bekämpfen. Nachfolgend erfahren Sie die wichtigsten Dinge über Vogelmilben und erhalten Tipps und Tricks zur Bekämpfung der lästigen Parasiten.

Merkmale der Vogelmilbe

Das Tier ist ein blutsaugender temporärer Ektoparasit, der Hühnern und deren Züchtern oftmals zu schaffen macht, da er gefährlich und schwer loszubekommen ist. Als Ektoparasiten bezeichnet man solche Parasiten, die auf den äußeren Oberflächen, also zum Beispiel auf der Haut des Wirtes leben. Er schwächt die Tiere, lässt sie anfällig für Erkrankungen werden, überträgt auch Infektionskrankheiten und tötet das Geflügel bei starkem Befall.

Weil die Rote Vogelmilbe überall vorkommt, gelangt sie meist auch in den Stall von Hühnerhaltern. Bei Temperaturen von 25° bis 30° C und höherer Luftfeuchtigkeit sind optimale Voraussetzungen für eine schnelle Vermehrung der Vogelmilbe erfüllt. Vom Ei bis zum Weibchen, das erneut Eier legt, dauert es üblicherweise eine Woche. Ein Weibchen kann bis zu sechs Wochen alt werden und während dieses Zeitraumes bis zu 350 Eier legen. Vogelmilben können ohne Nahrungszufuhr bis zu 34 Monate überleben.

 

Die Rote Vogelmilbe ist weltweit verbreitet. Sie ernährt sich in erster Linie von Vogelblut, und zwar von Haus- und Ziergeflügel aber auch von Wildvögeln. Besonders Hühner, Tauben und Gänse werden Opfer der Vogelmilben, aber auch andere Wirtstiere. Die Vogelmilbe lebt nicht direkt auf dem Wirtstier, sondern in der näheren Umgebung wie zum Beispiel in geschützten Nischen, Spalten und anderen Versteckmöglichkeiten. Diese befinden sich oftmals in den Nestern sowie in den Käfigen, aber auch an der Wand, auf dem Boden oder in Behältern des Futters.

Gruppe Tauben an roter Vogelmilbe erkrankt
Foto: Vinokurov_Yury via Twenty20

Wen befällt die Vogelmilbe?

Hauptsächlich wenn die Hauptwirte nicht verfügbar sind, stechen Rote Vogelmilben auch andere Tiere wie zum Beispiel Hunde oder Katzen, aber auch den Menschen. Überaus gefährdet sind Personen, die selbst Geflügel oder Ziervögel wie Wellensittiche halten oder in einer Geflügelverwertung arbeiten. Auch jene Personen sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, die in der Nähe einer größeren Menge von verwilderten Haustauben, Wildtauben oder in einem Gebiet mit dichterem Baumbestand wohnen.

Dies gilt in erster Linie für Wohnungen in der Nähe von verlassenen Nestern. Oftmals trifft ein Befall die Bewohner von Dachwohnungen, denn Tauben, Schwalben und andere Stadtvögel nisten meistens direkt unter dem Dach eines Hauses. Mit der Folge, dass die Milben schnell und problemlos in die Wohnung gelangen können. Es gibt Berichte darüber, wie die Rote Vogelmilbe über Lüftungsleitungen in das Innere eines Krankenhauses gelangte.

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Vogelmilben Bisse erkennen

Zunächst merkt man nichts davon, dass man zum Wirt einer Vogelmilbe geworden ist. Erst später sind juckende rote Pusteln und eine Einstichstelle zu sehen. Vogelmilben saugen bei Menschen in der Beuge der Ellenbögen, in der Nähe des Bauchnabels oder in der Kniekehle. Selbst wenn es alles andere als leichtfällt, es ist nicht zu empfehlen, dem Juckreiz nachzugeben. Wird die Stelle aufgekratzt, kann das nämlich eine unangenehme Infektion zur Folge haben.

Eine Entzündung der Stelle ist ebenfalls möglich, was den Erregern von Krankheiten den Weg ebnet. Auf diese Art und Weise übertragen die Vogelmilben Viren und Bakterien auf den menschlichen Wirtskörper, was schwere Krankheiten verursachen kann. Ist der Mensch von Vogelmilben befallen, spricht man entweder von der Vogelhalterkrätze oder von der Vogelhalter-Dermitis. Mehr Informationen zum Thema Krätze hier.

So behandeln Sie Vogelmilben Stiche

Die Bisse von Vogelmilben zeichnen sich dadurch aus, dass sie intensiv jucken. Schnell gibt man der Versuchung nach und kratzt sich übermäßig. Das ist aber der falsche Weg, um dem Jucken ein Ende zu bereiten, denn das Kratzen fordert zusätzlichen Juckreiz heraus. Das führt zu kleinen Wunden, die Entzündungen begünstigen. Um lästige Vogelmilbenstiche erfolgreich zu behandeln, sollten Sie anders vorgehen:

Desinfizieren der Vogelmilben Stiche

Zunächst muss der Biss desinfiziert werden. Zu diesem Zweck ist eine Behandlung mit Wunddesinfektionsmittel oder Alkohol angebracht.

Kühlen des juckenden Milbenstiches

Kühlen lindert den Juckreiz und hilft dabei, stark zu bleiben und nicht an dem Stich zu kratzen. Falls man einen Kühlakku verwendet, sollte dieser niemals ohne Hülle aus Stoff auf die Haut gelegt werden. Dies kann zu Schmerzen und zu Erfrierungen führen.

Hausmittel gegen Milbenstiche

Es gibt auch zahlreiche Hausmittel wie Ozonisiertes Olivenöl oder Aloe Vera Gels, welche eine kühlende und schmerzlindernde Wirkung besitzen.

Stichheiler gegen Insektenbisse

Befinden sich Milbenbisse auf der Haut, verspricht auch ein Stichheiler Hilfe. Er sorgt für Hilfe bei Insektenbissen jeglicher Art.

Arztbesuch

Zögern Sie nicht und lassen Sie einen Arzt den Biss ansehen, um festzustellen um welche Milbenart es sich handelt.

Wie kann ich Vogelmilben vorbeugen?

Alle Bettkissen, Kuscheltiere etc. sollten bei einer Temperatur von mehr als 50 °C in der Waschmaschine behandelt werden. Lose Gegenstände, die unter Umständen als Versteck dienen und nicht gewaschen werden können, stellt man in das Gefrierfach bzw. in die Tiefkühltruhe. Dort werden die Tierchen allerdings nur bei Temperaturen ab minus 20 °C abgetötet.

Für eine wirksame Bekämpfung sollten Sie natürlich auch die Quelle des Übels finden und den Milben mit den notfalls entsprechenden chemischen Mitteln den Garaus machen. Dazu gehört zum Beispiel die Beseitigung von Vogelnestern unter einer Dachrinne oder auf einem Dachboden. Bessern sich die Beschwerden nicht, sollte man einen professionellen Schädlingsbekämpfer zurate ziehen.

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